05.09.2012

Haiti und die Schock-Strategie

Im Januar 2010 kam es auf Haiti zu einer der schwersten humanitären Katastrophen aller Zeiten. Ein Erdbeben der Stärke 7.0 forderte über 300.000 Menschenleben und machte über 1 Million obdachlos. Der Wiederaufbau des Landes, das schon zuvor zu den ärmsten der Welt zählte, läuft schleppend. Wie der Journalist Matt Kennard jetzt in Anlehung an das von Naomi Klein geschriebene Buch "Die Schock-Strategie" berichtet, nutzten mächtige internationale Organisationen den "Schock-Moment" der Zerstörung, um ein rein privatwirtschaftlich ausgerichtetes Wirtschaftssystem zu installieren, dessen Wirkung an den Bedürfnissen der Bevölkerung vorbeigeht und das ihnen das Mitspracherecht entzieht [PK].

Zum Artikel bei opendemocracy.net

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen