09.05.2013

EU: Entwicklungspolitik hat gegenüber Handelsinteressen das Nachsehen

Die Handelsinteressen der EU stehen häufig den Entwicklungsstrategien von Partnerländern des globalen Südens entgegen. Das ist kein Geheimnis. Im PCD-Vertrag haben sich die EU-Länder 2009 ("Policy Coherence for Development") verpflichtet, verschiedene Politikfelder miteinander in Einklang zu bringen, um dem entgegenzuwirken - darunter Handel und Finanzen, Klimawandel, Ernährungssicherheit, Migration und Sicherheit. Doch was bedeutet in diesem Zusammenhang "Einklang"? Mario Negre vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) befürchtet: "Entwicklung könnte (...) als Instrument zur Verfolgung anderer außenpolitischer Interessen wie dem Handel enden" [CB].

Zum Beitrag auf www.die-gdi.de

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